Ihre Tätigkeiten
Ihr Arbeitsgebiet umfasst im Wesentlichen das Beheben von Schäden an Karosserien, Fahrgestellen und Fahrwerken. Bei Störungen oder Fehlfunktionen von Fahrzeugsystemen suchen und beheben Sie die Ursachen. Außerdem rüsten Sie Polizeifahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus, montieren spezielle Aufbauten und bauen beispielsweise sicherheitsrelevante Anlagen ein.
Fahrzeugteile und Baugruppen (Befestigungspunkte für Fahrwerk, Stoßfänger u. Ä. an Karosserie und Rahmen) auf Verschleiß, Beschädigungen, Funktionsfähigkeit und Korrosionsschutz bei Pkw und/oder Nutzfahrzeugen prüfen und dokumentieren,
Metall- und Kunststoffschweißarbeiten, Lötarbeiten (z. B. MIG-Löten bei verzinkten und höherfesten Feinblechen), Klebearbeiten,
Karosserien, Fahrzeugrahmen, Aufbauten und Fahrgestelle an Nutzfahrzeugen instand setzen,
Korrosionsschutzmaßnahmen ausführen, das bedeutet spezifische Methoden wie z. B. Hohlraumversiegelungen, Unterbodenschutzauftrag, Verfahren für Schweißnahtbehandlung u. Ä. auswählen und fachgerecht durchführen,
Fahrzeugverglasungen aus Kunststoff aus- und einbauen sowie instand setzen,
schwierige Einzelanfertigung von Blechen und Karosserieteilen im Bereich der Nutzfahrzeuge und Lkw,
das Aus-, Um- und Nachrüsten von Kraftfahrzeugen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
neue Oberflächen herstellen und Maßnahmen zu deren Schutz durchführen, Oberflächen zur Beschichtung vorbereiten (Spachteln, Schleifen, Entfetten), nicht zu bearbeitende Teile schützen (z. B. durch Abdecken, Abkleben), Beschichtungsmaterialien wie Lacke und Füllstoffe auswählen, aufbereiten und aufbringen, ggf. erforderliche Nachbehandlungen ausführen (z. B. Konservieren),
Sonderausstattung (Zusatzscheinwerfer, Verkleidungen, Transportbehälter) an- und einbauen.
Ihr Profil
Sie besitzen eine abgeschlossene Ausbildung zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin/zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker nach der Handwerksordnung (HwO) sowie die Berechtigung zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klasse B.
Neben den genannten formalen Voraussetzungen verfügen Sie über:
die Bereitschaft zur Erlangung einer Dienstfahrerlaubnis zum Führen von Polizeidienstkraftfahrzeugen,
Erfahrungen und Kenntnisse mit der Arbeit an technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Ausbeulmaschinen, Trennschleifer, Schweißgeräte, spezielle Hebebühnen),
Kenntnisse bei der Anwendung von Reparaturleitfäden und Ersatzteilkatalogen der Hersteller VW, Audi, Seat, Mercedes, Renault, BMW und Opel.
Weiterbildung, Spezialausbildung und Sonderlehrgänge bei Kfz-Herstellern und Zulieferern.
Wünschenswert:
Sie waren in dem ausgeschriebenen Tätigkeitsfeld in den letzten 4 Jahren ohne Unterbrechung durchgängig in einem Beschäftigungsverhältnis oder in Ausbildung tätig. Sie besitzen neben der Führerscheinklasse B weitere Berechtigungen zum Führen verschiedener Fahrzeuge.
Vorstellungskosten (z. B. Anreise zum Vorstellungsgespräch) können nicht erstattet werden. Dienstkräfte des öffentlichen Dienstes fügen bitte eine aktuelle Beurteilung bzw. ein Arbeitszeugnis (möglichst nicht älter als ein Jahr) bei. Darüber hinaus wird um freiwillige Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte gebeten. Sollte das Einverständnis nicht erklärt werden, entstehen keine Nachteile. In diesem Fall bitte ich zur Prüfung formalrechtlicher Voraussetzungen um Übersendung von laufbahn- bzw. eingruppierungsrelevanten Unterlagen.
Sofern Ihre Herkunftssprache nicht Deutsch ist, ist ein anerkanntes Sprachzertifikat zu Deutschkenntnissen, mindestens Level B2, entsprechend der Kompetenzskala des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) erforderlich. Der gesamte Auswahlprozess wird in deutscher Sprache durchgeführt.